Nach einem sehr intensiven und lehrreichen Wochenende in Dortmund, ist das Ziel der Teilnehmer die Inhalte aus dem zwei tägigen Seminar umzusetzen. Die Teilnehmer wurden, entsprechend ihrer Graduierung, in 3 Gruppen unterteilt. Mit wechselndem Trainer wurden daraufhin, für die Prüfungen erforderlichen Techniken geübt. Die Verbindung zwischen Taijutsu, Ken und Jo (Riai) ist eine spannende Herausforderung, die viel Konzentration erfordert.
Die Betonung auf der Synchronisierung von Körper und Geist ist besonders wichtig, um die Techniken gut zu beherrschen. Es ist von zentraler Bedeutung, dass die Kraft des Uke und des Nage miteinander verbunden werden, um die Energie des Uke optimal zu nutzen (Awase). Die Kraft muss dabei aus den Hüften kommen. Der zentrierte Stand im (Hanmi) trägt dazu bei, die Techniken effektiv auszuführen. Eine gute Körperhaltung und vollendete Technik sind dann Bausteine zur absoluten Gelassenheit (Muskin).
Die Atemkraftübung (Kokyo) in Verbindung mit einem stabilen Stand ist eine wertvolle Methode, um Gelassenheit und Kontrolle zu fördern. Es ist auch gut, eine Rückmeldung von den Trainern auf den persönlichen Eindruck und die Körperhaltung zu bekommen.
